embedded world 2014: Viel positive Resonanz

Die embedded brains GmbH stellte auch dieses Jahr wieder auf der embedded world in Nürnberg aus. Der embedded brains Messestand in Halle 5 zog während der drei Messetage gleichermaßen interessierte Entwickler, Projektleiter, Kunden und Pressevertreter an. Viel positive Resonanz gab es auf den neuen Sensorknoten Tiny ELEPHANT, einen autarken Sensorknoten mit extrem niedriger Leistungsaufnahme zur Überwachung von Industrieanlagen und Gebäuden.

Thomas Dörfler, Geschäftsführer der embedded brains GmbH im Gespräch mit Heinz Arnold, Chefredakteur Markt&Technik, Energie&Technik

Thomas Dörfler, Geschäftsführer der embedded brains GmbH im Gespräch mit Heinz Arnold, Chefredakteur Markt&Technik, Energie&Technik

Die von der embedded brains GmbH entwickelten kompakten Sensorknoten bestehen aus einem Mikrocontroller, einem Speicher, einem Funk-Transceiver und unterschiedlichen Schnittstellen zum Anschluss der Sensoren. Die Sensorknoten zeichnen sich durch eine sehr geringe Leistungsaufnahme von ca. 50 µW aus, sind für den Einsatz mit unterschiedlichen Energy-Harvestern und Sensoren ausgelegt und können modular für verschiedene Aufgabenstellungen angepasst und erweitert werden.

Durch den Einsatz von Energy-Harvestern kann die Energie zur Versorgung eines Sensorknotens aus dessen unmittelbarer Umgebung zum Beispiel durch Licht, Vibrationen oder Temperaturdifferenzen entnommen werden. Damit kommt das Unternehmen zwei wichtigen Trends im Markt entgegen: zum einen der wachsenden Bedeutung drahtloser Sensornetzwerke, um zum Beispiel die immer komplexeren Vorgänge in Industrieanlagen oder auch in Gebäuden überwachen zu können, zum anderen dem Einsatz von Sensorknoten mit autarker Versorgung, die aufgrund spezifischer Anforderungen und wegen der Reduzierung des Aufwands bei Betrieb und Wartung zunehmend im Fokus stehen.

Leistungsstärkster Daten-Logger für die Automobilindustrie
Besonders interessiert zeigten sich Automotive-Ingenieure am „DP²“ von embedded brains, dem derzeit leistungsfähigsten Daten-Logger für die Automobilindustrie. Er ermöglicht Entwicklungsingenieuren einen detaillierten Einblick in das Geschehen im Steuergerät. Der „DP²“ erfasst Daten simultan über bis zu drei unabhängige Kanäle, die zeitlich korrelierbar sind. Ein eingebautes GPS-Modul zeichnet Positionsdaten verzögerungsfrei über einen intelligenten Datenerfassungskopf direkt am Systembus des Steuergeräts auf.

Die mitausstellende Peer Stritzinger GmbH präsentierte ein Programmiergerät für ECUS. Das Programmiergerät Hydraprog 3 von Peer Stritzinger lässt sich flexibel zur Programmierung von Automotive-Steuergeräten einsetzen. Denn einerseits unterstützt es alle gängigen Automotive-Feldbusse. Andererseits können die Geräte in der Entwicklung aber auch zum Aktualisieren von tausenden Steuergeräten genutzt werden. Das ECU-Flashen gestaltet sich sicher und zuverlässig. So kann der Nutzer komplexe mehrstufige Flash-Prozesse in den Konfigurationsdaten spezifizieren. Vorbedingungen in den Konfigurationsdaten stellen sicher, dass für jede ECU die korrekte Schrittabfolge durchgeführt wird. Nachträglich werden die Resultate noch überprüft. Außerdem kann der Nutzer die Geräte an seine eigenen Qualitätssicherungsmaßnahmen anpassen.

Die Geschäftsführer der embedded brains GmbH zeigten sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Messe. Peter Rasmussen und Thomas Dörfler: „Wir stellen nun schon seit vielen Jahren auf der embedded world aus und konnten auch diesmal wieder ausgezeichnete Gespräche mit unseren Kunden am Stand führen sowie vielversprechende neue Kontakte mit internationalen Entwicklern und Entscheidern anbahnen, die uns helfen, neue Kundensegmente zu erschließen.“

Peter Rasmussen ist Managing Director von embedded brains und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung und technische Expertise in der Systementwicklung, vor allem in den Sparten Automobiltechnik, Telekommunikation und industrielle Automation.